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Entkernung zwischen zwei Gewerken: wenn der nächste Handwerker wartet

Was Handwerksbetriebe, Bauleiter und Hausverwaltungen vorbereiten sollten, damit die Entkernung den Zeitplan nicht aufhält.

Entkernung zwischen zwei Gewerken: wenn der nächste Handwerker wartet

Kurz gefasst: Die Entkernung ist oft das erste Gewerk auf der Baustelle, und alle anderen hängen an ihrem Ende. Damit sie den Zeitplan nicht aufhält, braucht der ausführende Betrieb vorab Fotos, Umfang, Termin des Folgegewerks, Zugang und alles, was über Baujahr und Schadstoffe bekannt ist. Straub Dienstleistungen meldet sich innerhalb von 24 Stunden, nennt einen Festpreis und übergibt besenrein, damit der nächste Handwerker direkt anfangen kann.

Warum die Entkernung so oft das Nadelöhr ist

Auf einer Sanierungsbaustelle stehen die Gewerke in einer Kette. Der Estrichleger braucht einen freien Boden, der Elektriker offene Wände, der Fliesenleger einen Untergrund ohne alte Kleberreste, der Trockenbauer einen Raum, in dem nichts mehr im Weg steht. Die Entkernung steht fast immer am Anfang dieser Kette.

Verschiebt sie sich um eine Woche, verschiebt sich alles dahinter. Für Bauherren kostet das Nerven, für Handwerksbetriebe Umsatz, für Vermieter Miete. Deshalb zählt bei einer Entkernung nicht nur der Preis, sondern vor allem, ob der Termin hält.

Was wir vorab brauchen, um schnell zu sein

Fotos von jedem Raum. Nicht zwei Übersichtsbilder, sondern jeden Raum mit Boden, Wänden und Decke. Wer Fotos per WhatsApp schickt, bekommt oft schon den Festpreis, ohne dass jemand vorbeikommen muss, und dazu fünf Prozent Nachlass über das Express-Angebot.

Den Umfang. Was raus soll und was bleibt, am besten auf einem Grundriss markiert: nur die Beläge oder auch der Estrich, nur die Fliesen oder auch der Putz, welche Wände fallen. Unklare Grenzen sind der häufigste Grund, warum auf der Baustelle diskutiert statt gearbeitet wird.

Den Termin des Folgegewerks. Sagen Sie uns, wann der nächste Handwerker anfängt. Dann planen wir rückwärts und sagen Ihnen, ob das hält, statt Ihnen einen Termin zu nennen, der nur auf dem Papier funktioniert.

Den Zugang. Etage, Aufzug, Schlüssel, Ansprechpartner vor Ort, und wo ein Container stehen darf. Steht er auf öffentlichem Grund, braucht es eine Erlaubnis der Stadt oder Gemeinde, und die hat Vorlauf.

Was über das Gebäude bekannt ist. Seit Dezember 2024 verlangt die Gefahrstoffverordnung vom Auftraggeber, dem ausführenden Betrieb vorher mitzuteilen, was er über Baujahr und Schadstoffe weiß. Bei Gebäuden, die vor dem 31. Oktober 1993 gebaut wurden, ist mit Asbest zu rechnen, bis das Gegenteil geklärt ist. Mehr dazu im Ratgeber Schadstoffe vor der Entkernung.

Was Sie von uns bekommen

Eine Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden, einen verbindlichen Festpreis mit Abtransport und Entsorgung und eine Aussage, wann wir anfangen und wann die Fläche frei ist. Getrennt wird schon beim Ausbau, weil sich Bauschutt nachträglich nicht mehr sauber trennen lässt und ein Mischcontainer nach der teuersten Fraktion abgerechnet wird.

Übergeben wird besenrein und in dem Zustand, den das nächste Gewerk braucht. Für den Estrichleger heißt das ein freier Rohboden ohne Dämmreste, für den Fliesenleger Wände ohne lose Fliesen und Kleberbatzen, für den Elektriker offene Wände und eine klare Aussage, welche Leitungen stillgelegt sind.

Typische Konstellationen

Das Bad vor dem Fliesenleger. Fliesen ab, Sanitärobjekte raus, oft der Estrich mit, damit eine Fußbodenheizung hineinpasst. In einer Altbauwohnung in Oberursel war das nach zwei Tagen erledigt, und der Estrichleger konnte direkt anfangen. Wie so ein Bad Schritt für Schritt zurückgebaut wird, steht unter Bad entkernen.

Die Wand vor dem Maurer oder Trockenbauer. Eine nichttragende Wand ist schnell draußen. Bei einer tragenden Wand muss der Tragwerksplaner vorher festlegen, wie abgefangen wird, und diese Planung ist der eigentliche Zeitfaktor. Details unter Wand entfernen lassen.

Die Wohnung zwischen zwei Mietern. Für Hausverwaltungen zählt jeder Tag Leerstand. Wir stimmen Treppenhaus, Aufzug und Lärmzeiten vorher ab und sagen, ab wann die Wohnung für die Sanierung frei ist.

Der Wasserschaden. Nasser Estrich, durchfeuchtete Dämmung und Trockenbau müssen oft schnell raus, bevor sich Schimmel festsetzt. Dann ist die Entkernung Teil der Schadensbeseitigung, und der Trocknungsbetrieb wartet darauf.

Das Ladenlokal oder die Büroetage. Einbauten, Decken, Böden und Trennwände eines Vormieters raus, damit der neue Mieter nach eigenen Plänen ausbaut. Mehr dazu unter Büroetage entkernen.

Was den Zeitplan kippen kann

Ein Schadstofffund mitten in der Arbeit. Finden wir Hinweise auf Asbest, alte Mineralwolle oder teerhaltige Kleber, stoppen wir an der Stelle und klären das Vorgehen, bevor weitergearbeitet wird. Das ist der Hauptgrund, warum sich eine Prüfung vorab fast immer lohnt.

Eine ungeklärte Statik. Wenn erst auf der Baustelle auffällt, dass eine Wand trägt, steht alles, bis der Tragwerksplaner da war. Leitungen, die nicht nachweislich freigeschaltet sind. Ein Container ohne Stellplatzgenehmigung. Und Schlüssel, die am Morgen nicht da sind. Alles davon lässt sich vorher klären, und genau das tun wir bei der Besichtigung.

Auch große Objekte, auch kleine Aufträge

Wir haben ein komplettes Hotel zurückgebaut, ein Behördengebäude entkernt und für den Gartencenter-Betreiber Dehner einen ehemaligen Baumarkt vollständig zurückgebaut, damit dort eingezogen und renoviert werden konnte. Bei solchen Objekten ist die Logistik die eigentliche Aufgabe: mehrere Etagen, ein Weg nach unten, viele Gewerke, die warten.

Genauso nehmen wir den kleinen Auftrag an: das eine Bad, den einen Estrich, die eine Wand. Unterwegs sind wir vor allem zwischen Limburg, Wiesbaden, Frankfurt und dem Hochtaunus, von Niederselters aus, dazu in weiteren Städten in Hessen und in Nordrhein-Westfalen. Die Orte stehen auf der Seite Entkernung, mit eigener Seite für jede Stadt, etwa Entkernung in Wiesbaden oder Entkernung in Limburg.